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Die Geschichte der Staufer
Der Aufstieg der Staufer begann mit Friedrich von Büren (Großvater Barbarossas). König Heinrich IV. belohnte ihn für seine treuen Dienste, indem er ihm das Herzogtum Schwaben schenkte und ihm seine Tochter Agnes zur Frau gab. 1152 wurde Friedrich I. deshalb zum deutschen König gewählt, weil er zwei rivalisierende Adelsgeschlechter vereinte (sein Vater war Staufer, seine Mutter Welfin). Er wurde 1155 zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gekrönt.
Der schillernste Staufer war Friedrich II. („stupor mundi“ = Staunen der Welt). Er war sehr gebildet, sprach mehrere Sprachen und hat das erste Falkenbuch verfasst. Seine Leibwächter waren Sarazenen. Als er 1230 in der Lautrer Kaiserpfalz weilte, hatte er einen Fisch mit einem gravierten Ring an den Kiemen in den Kaiserwoog ausgesetzt. Der Legende nach soll man ihn 267 Jahre später lebend herausgefischt haben. Das wohl bekannteste Gebäude, das er errichten ließ, ist Castel del Monte in Apulien.
Der letzte Staufer, Konradin, wurde 1268 in Neapel enthauptet. Damit begann in Deutschland das Interregnum (die kaiserlose, die schreckliche Zeit). Erst mit Rudolf von Habsburg etablierte sich eine neue Königsdynastie. Durch ihn wurde Kaiserslautern 1276 zur reichsfreien Stadt erhoben.